Hochschule Osnabrück - Hebammenforschung

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Neue Perspektiven entwickeln - Hebammen stellen ihre Arbeit dar

Projekttitel: Gesundheitssystemforschung im Kontext der Frauengesundheitsberichterstattung – Analyse der Datenlage zu den Versorgungsleistungen durch Hebammen
Ziel: Schaffung der Grundlage für zukünftige bundesweite Datenerfassung der Versorgungsleistungen durch Hebammen
Zielgruppe: Alle in Niedersachsen wohnenden und/oder tätigen Hebammen
Design: Ist-Analyse, Modellentwicklung
Methode: Expertenbefragung (Einzelgespräche und Workshops), schriftliche Befragung aller Hebammen in Niedersachsen
Laufzeit: 01.10.2006 - 31.12.2008
Finanzierung: Arbeitsgemeinschaft innovativer Projekte des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP), F.A.-Nr. 2006.754.

 

In der Gesundheitsberichterstattung des Bundes können bislang keine vollständigen Aussagen zur gesundheitlichen Versorgung von Frauen in der Lebensphase von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit getroffen werden. Auch die Erfassung der beschäftigten Hebammen und ihres Leistungsspektrums kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht umfassend dargestellt werden. Dementsprechend ist der derzeitige und zukünftige Bedarf an Hebammenleistungen nicht bekannt.

Eine umfassende Bearbeitung und Analyse der Themenfelder  Leistungen der Gesundheitsversorgung sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen der Gesundheitsberichterstattung in diesem Zusammenhang ist perspektivisch wichtig, um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Frauen in der o. g.  Lebensphase sicher zu stellen.


Unter dem Titel Gesundheitssystemforschung im Kontext der Frauengesundheitsberichterstattung – Analyse der Datenlage zu den Versorgungsleistungen durch Hebammen führte der Verbund Hebammenforschung eine Untersuchung zum Spektrum der Hebammenleistungen im Jahr 2007 im Land Niedersachsen durch.

 

Die dem Forschungsvorhaben zugrundeliegenden Fragen wurden mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung bearbeitet. Die Methodenkombination setzt sich zusammen aus Expertenbefragungen, die im Rahmen von Einzelgesprächen und Workshops erfolgen, sowie einer schriftlichen Befragung unter Hebammen im Bundesland Niedersachsen.
Informationsveranstaltungen zur Studie sowie die Felderschließung nehmen einen breiten Raum ein.


Angestrebtes Ergebnis des Forschungsprojektes ist es, eine Übersicht in Bezug auf vorhandene und fehlende Daten zu den Versorgungsleistungen durch Hebammen zu schaffen und mögliche Wege der Vervollständigung der Datenlage aufzuzeigen, um sie für die Gesundheitssystemforschung im Kontext der Gesundheitsberichterstattung nutzen zu können. 

 

Arbeitstreffen im März 2007, Foto: C. Igney

 

Projektleiterin:
Prof. Dr. Friederike zu Sayn- Wittgenstein
 
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Rainhild Schäfers, Dipl. Pflegewirtin (FH), Hebamme

 

Studentische MitarbeiterInnen: Inken Brodersen, Bianka Fuchs, Matthis Schäfers 

 

Kooperationspartner:

Deutscher Hebammenverband (DHV) e.V. (vormals Bund Deutscher Hebammen (BDH) e.V.)        www.hebammenverband.de

Hebammenverband Niedersachsen e.V.       www.hebammen-niedersachsen.de

Ingenierbüro Zimmermann                               www.hebrech.de

 

Kontakt:

Stiftung Fachhochschule Osnabrück
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Postfach 1940
49009 Osnabrück
 
Tel.: 0541/969-3238
Fax: 0541/969-3765
E-Mail: schaefers(at)wi.fh-osnabrueck.de

 

Ergebnisse der Bestandsaufnahme im Hebammenwesen veröffentlicht

Gegenstand der Erhebung waren unter anderem die Versorgungsleistungen von angestellten und freiberuflichen Hebammen im Jahr 2007. 1413 im Erhebungsjahr berufstätige Hebammen, weitere 46 nicht berufstätige Hebammen sowie 48 Hebammenschülerinnen nahmen an der Befragung teil. Eine Auswahl der Ergebnisse wird in einer Broschüre (pdf), die in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, dem Deutschen Hebammenverband und dem Ingenieurbüro Zimmermann von der Fachhochschule Osnabrück herausgegeben wurde, dargestellt.  

Download Broschüre

s. a.  Postergalerie