Abgeschlossene Projekte
- 1: Aktuelles.
- 2: Wir über uns.
- 3: B.Sc. in Midwifery.
- 4: Laufende Projekte.
- 5: Abgeschlossene Projekte.
- 5.1: Multicenter-Studie.
- 5.2: Pathway.
- 5.3: Ökonomische Analyse.
- 5.4: Geburtsvorbereitung.
- 5.5: Gesundheitssystemforschung.
- 5.6: Konzeptentwicklung.
- 5.7: Interventionsstudie.
- 5.8: Handlungsleitlinien.
- 5.9: Entscheidungskriterien.
- 5.10: Geburtshilfe neu denken.
- 5.11: Lernortkooperation.
- 5.12: Anforderungsanalyse.
- 5.13: Außerklinische Geburtshilfe.
- 6: Team.
- 7: Veröffentlichungen.
- 8: Downloads.
- 9: Kooperationspartner und Links.
- 10: Kontakt.
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„New kidz on the block“ – Wie werden sozial benachteiligte schwangere Mädchen und Frauen für die Geburtsvorbereitung interessiert?
| Ziel: | Erfassung des Bedarfs von sozial benachteiligten schwangeren Mädchen und Frauen zur Geburtsvorbereitung, Erstellung von Eckpunkten für ein zielgruppenspezifisches frauen- und familienorientiertes Gesundheitsförderungskonzept |
| Design: | Qualitative Studie |
| Methode: | teilstrukturierte Interviews mit sozial benachteiligten jungen Müttern, Expertinnenbefragung mit Familienhebammen, Felderkundung/ Angebotsanalyse, Dokumentenanalyse, bilanzierender Workshop |
| Laufzeit: | 01.04.2008 - 31.06.2010 |
| Finanzierung: | Arbeitsgemeinschaft innovativer Projekte des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP), FKZ F.A.-Nr.2007.801 |
Die Geburtsvorbereitung als eine gesundheitsbildende Maßnahme von Hebammen ist ein niedrigschwelliges Angebot der Gesundheitsversorgung. Sie stellt damit eine Möglichkeit frühzeitiger, d. h. bereits in der Schwangerschaft beginnender Unterstützung, Hilfe, Beratung und Vernetzung von sozial benachteiligten schwangeren Frauen und Mädchen dar.
Die Studie beruht auf der Erkenntnis, dass gerade diese Frauen und Mädchen gesundheitsfördernde Angebote in der Regel nicht adäquat nutzen. So stellt sich die Frage: Welche Informationswege nutzen sozial benachteiligte Frauen und Mädchen und wie muss ein Angebot gestaltet werden, damit sie sich davon angesprochen fühlen?
Ziel der Studie ist es, Ansprüche und Wünsche von sozial benachteiligten Frauen und Mädchen an eine spezifisch angepasste Geburtsvorbereitung zu identifizieren, um die Angebote für die Zielgruppe attraktiver und nutzbringender zu gestalten.
Ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Bedürfnisse werden über Interviews erfasst. Ergänzend werden Expertinnenbefragungen mit Familienhebammen durchgeführt sowie eine Analyse der Kommunikationswege und -strategien die Hebammen und Institutionen nutzen, um sozial benachteiligte schwangere Mädchen und Frauen mit Angeboten zur Geburtsvorbereitung zu erreichen.
Ergebnisse der Studie führen zu Empfehlungen für eine zielgruppenspezifische Ansprache schwangerer Frauen und Mädchen. Zudem soll eine Basis für die konzeptionelle Entwicklung eines niedrigschwelligen und vernetzenden Angebots in der Gesundheitsförderung durch Hebammen geschaffen werden, das insbesondere zur gezielten Unterstützung eines guten Starts bei der Familienbildung und zur Förderung der Elternkompetenz eingesetzt werden kann. Über die Beteiligung junger Mütter an der Konzeptentwicklung und der Öffentlichkeitsarbeit soll die Geburtsvorbereitung als frühzeitiges gesundheitsförderndes und präventives Angebot von Hebammen als ein Baustein eines integrierten Handlungskonzeptes ausgebaut werden. Damit wird der Forderung nach einer inhaltlichen Beschreibung und spezifizierter Ausgestaltung der Versorgungsangebote in der Gesundheitsförderung nachgekommen.
Projektleiterin:
Prof. Dr. Friederike zu Sayn- Wittgenstein
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Ute Lange, Sozialwissenschaftlerin (M.A.), Hebamme
Barbara Knorz, Diplom Pädagogin, Hebamme (01.04.2008 bis 31.10.2009)
Kooperationspartner:
Stiftung „Eine Chance für Kinder“, Modellprojekt Netzwerk Familienhebammen, Hannover,
www.eine-chance-fuer-kinder.de
Deutscher Hebammenverband (DHV) e.V. (vormals Bund Deutscher Hebammen e. V.), Karlsruhe, www.hebammenverband.de
Hebammenverband Niedersachsen e.V., www.hebammen-niedersachsen.de
Hebammenverband Brandenburg e.V., www.hebammen-brandenburg.de
Landeshebammenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Kontakt:
Hochschule Osnabrück
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Postfach 1940
49009 Osnabrück
Tel.: 0541/969-3682
Fax: 0541/969-3765
E-Mail: ULange(at)wi.hs-osnabrueck.de


