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Interventionsstudie Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal

Ziel:                Beurteilung des Outcome bei Mutter und Kind in beiden Kreißsaalmodellen

Zielgruppe:   Schwangere mit anamnestisch niedrigem Risiko

Design:          kontrollierte Prospektivstudie

Methode:      Dokumentation der Geburt und schriftliche Befragung von Frauen acht Wochen nach

                       der Geburt

Laufzeit:       01.02.2004 - 31.01.2007

 

Foto: C. Igney

Der Hebammenkreißsaal ist ein neues geburtshilfliches Versorgungskonzept in Deutschland, das parallel zum üblichen - ärztlich geleiteten - Kreißsaal im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide gesunden Schwangeren eine Geburt mit ausschließlicher Betreuung durch Hebammen ermöglicht.
Die Interventionsstudie basiert auf einem prospektiven, kontrollierten Studiendesign und intendiert einen Vergleich zwischen dem - in Deutschland - ersten Hebammenkreißsaal und dem üblichen  Kreißsaalmodell.


 
Ziel der Studie ist es, erstmalig in Deutschland Aufschluss über die Auswirkungen des neuen Versorgungskonzeptes „Hebammenkreißsaal“ (Hebammengeburtshilfe im Vergleich zur üblichen ärztlich geleiteten Geburtshilfe) in Bezug auf das maternale und kindliche Outcome zu geben.

 

Frauen, die in der Schwangerschaft kein bzw. ein niedriges anamnestisches Risiko aufweisen und bei denen ein normaler Geburtsverlauf zu erwarten ist, werden entweder im Hebammenkreißsaal (Interventionsgruppe) oder dem üblichen - ärztlich geleiteten - Kreißsaal (Kontrollgruppe) betreut, nachdem sie ihr Einverständnis gegeben haben. Eine Stichprobengröße von 626 Frauen wird angestrebt.
Zielgrößen der Studie sind das  maternale und kindliche Outcome,  geburtshilfliche Interventionen sowie ausgewählte Aspekte der Hebammengeburtshilfe. Die Datenerhebung erfolgt mittels einer Dokumentation unter der Geburt.

 

Die Studienteilnehmerinnen werden acht Wochen nach der Geburt anhand eines Fragebogens zu verschiedenen Aspekten ihrer Geburt und der Betreuung - Informationsgefühl,  Wahlmöglichkeiten, Kontinuität und Kontakt zum Kind - befragt.
Darüber hinaus interessieren das Stillverhalten zum Zeitpunkt der Entlassung aus der Klinik und nach acht Wochen sowie das physische als auch psychische Wohlbefinden nach der Geburt.
 

Ergebnisse s.a. Postergalerie  

 

Projektleiterin:

Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Nicola Bauer, Dipl. Pflegewirtin (FH) , Hebamme 

 

Wissenschaftliche Hilfskräfte:

Rainhild Schäfers, Dipl. Pflegewirtin (FH), Hebamme (bis 30.9.2006)

Simon Beraus, Dipl. Pflegewirt (FH), Krankenpfleger (1.8. 2005 -30.9.2006)

 

 

Kontakt:

 

Stiftung Fachhochschule Osnabrück

Verbund Hebammenforschung

Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Postfach 1940

49009 Osnabrück

 

Tel: 0541-969 2024

 

Email: wittgenstein(at)wi.hs-osnabrueck.de

 

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